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A rant on Garmin

I thought I am too old to write rants, but I need to get this one of my chest: we own a Garmin Drive 51 LMT-S, which currently (July 2022) is still being sold by Garmin. It is right now advertized as “Provides real-time services² such as live traffic and live parking³” with the caveat “²To access live information, you must download the free Smartphone Link app.” OK, so far so good.

Now, the problem is that Smartphone Link app! I could go on about the trackers included in the app (Facebook Analytics, Facebook Login, Facebook Places, Facebook Share, Google Analytics) or the fact that it does not work unless you are logged into your mobile with a Google Play account. Or the excessive permissions  (WRITE_EXTERNAL_STORAGE, READ_PHONE_STATE, READ_EXTERNAL_STORAGE, READ_CONTACTS, GET_ACCOUNTS, ACCESS_FINE_LOCATION) that is requests.

But let us keep all that aside for now. The important thing: IT DOES NOT WORK!

The Link app was last updated three years ago on Oct 31, 2019 which might indicate the priority Garmin assigns to the app. It works exactly once after pairing, and fails to reconnect on ALL subsequent connection attemps (mind, that the Android mobile phone automatically and successfully connects to the Garmin device, but the Smartlink app would not be able to see or establish a connection. It does not matter how often on clicks the reconnect button, it will only work for me if I remove the bluetooth pairing and restart the thing from scratch. And even than it will only work in about 40% of all cases!

Furthermore the Smartlink app likes to pop up erratically and “ding” even when there is not Garmin close by. Reviews on Google Play say that the Smartlink app easily cuts their battery life in half. So, to sum it up: THERE IS NO WAY I CAN ENJOY THE FEATURES THAT GARMIN ADVERTIZES AND PROMISES. IT NEGLECTS THE ONLY TOOL THAT ALLOWS TO GET REAL-TIME TRAFFIC INFORMATION ON A POPULAR ENTRY-LEVEL GPS NAVIGATION DEVICE. I FEEL CHEATED AND DISAPPOINTED BY GARMIN! AND I WILL NEVER BUY A GARMIN NAVIGATION DEVICE AGAIN BECAUSE OF THIS!

Without real-time information I can just use a local offline navigation app, thank you, Garmin!

There are 16.3k reviews on Google play and it receives an average rating of 2.7 (it is only that high as the ones from many years ago were mostly positive, but basically every rating from the last years is 1-2 stars). Does Garmin have a marketing department and is somebody reading these Google store reviews? They are enlightening:

“need to constantly “forget” and “pair” my Drive 5 to make it accept Smartphone Link.” (June 15, 2019)

Most of the time trying to establish a Bluetooth connection is a chore. I’ve tried three different devices this year and none can establish a link to the Garmin Navigator via this app without fumbling and retrying for at least 15 Minutes each time.” (May 1, 2022)

It won’t shut off, comes on even when you aren’t using the device or anywhere near it. Even if you force stop the app, it comes on again trying to connect to the device. (January 8, 2020)

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Der “Kapitalismus” lässt das Internet nicht scheitern (zumindest nicht in diesem Fall)

Auf golem.de schreibt Sebastian Grüner in einem Meinungsbeitrag Wie das Internet am Kapitalismus scheitert. Er behandelt die Ausfälle einiger großer Cloud und CDN-Anbieter (Fastly, Amazon, …) die weite Teile des WWW außer Gefecht setzten. Die Hauptthesen des Beitrags ist, “dass der Aufbau der aktuellen Internet-Infrastruktur immer mehr von Konsolidierung und damit von kapitalistischen Zwängen geprägt ist.” Und bevor eine Lösung in Sicht ist, “muss das Problem deutlich werden; vielen Nutzern, Betreibern, politischen Enscheidungsträgern ist es das nämlich nicht.”

Lieber Herr Grüner, oft stimme ich Ihnen zu, und auch hier stimmt vieles: viele Organisationen verlassen sich zu sehr auf einzelne “Cloud”anbieter ohne Alternativen in Betracht zu ziehen. So weit, so gut. Aber wenn diese Anbieter ausfallen und das eigene Geschäft offline ist, dann ist das erstmal nicht das Problem der Nutzer (im Sinne von Endnutzern), Betreibern (you get what you pay for) oder politischen Entscheidungsträgern (was sollte hier reguliert werden?), sondern der beauftragenden Organisation selber.

Das hier die Keule des Kapitalismus geschwungen wird, ist vermutlich clickbait. Mit Kapitalismus hat es nämlich nichts zu tun, dass Kunden sich auf einen großen Anbieter verlassen (die produzierenden Genossenschaften in der DDR waren größer und mindestens genauso dünne Flaschenhälse für die Supply Chain). Und Sparsamkeit ist nun wahrhaftig keine Tugend des Kapitalismus. 1958 hat Walter Ulbricht als 7. von 10. Geboten der sozialistischen Moral verkündet: “Du sollst stets nach Verbesserung Deiner Leistung streben, sparsam sein und die sozialist. Arbeitsdisziplin festigen.”
Abgesehen davon ist unklar, ob eine solche Konzentration auf große CDNs in einem “öffentlichen” Internet nicht ebenso stattgefunden hätte. Gegenfrage: sind die Serviceanbieter in Kuba zuverlässiger?
Zumindest bei meinem Arbeitgeber, einer Universität und Anstalt des öffentlichen Rechts, bricht zu Semesterbeginn regelmässig die Studieninfrastruktur zusammen, weil der (einzige?) Datenbankserver überlastet ist, wenn sich mehr als eine Handvoll Personen gleichzeitig über das neue Semester informieren. Genug vom Kapitalismus.

Das eigentliche Argument dass ich Herrn Grüner nicht abkaufe, ist dieses:

Die [für Cloud und CDN Dienstleistungen] nötigen Vorab-Investitionen in Hardware und Infrastruktur sind aber derart riesig, dass es wohl allein deshalb schon zu einer Art natürlicher Konsolidierung kommt. […]

Ebenso ist es unwahrscheinlich zu erwarten, dass sich die Seitenbetreiber selbst um Redundanz in den von ihnen gebuchten Dienstleistern bemühen. Eine parallele Infrastruktur für Ausfälle zu betreiben, die im Zweifel nur wenige Stunden im Jahr umfassen, ist wirtschaftlich oft nicht zweckmäßig.

Zum ersten Absatz: Ja, wenn man ein globales CDN aufziehen will, sind die Investitionen groß. (Wobei die BBC es sich vielleicht leisten könnte, im Vereinigten Königreich einen 2. oder 3. Server aufzustellen und seine Leser in Togo im Ernstfall für ein paar Stunden zu vernachlässigen). Aber es ist auch unnötig, dass ottos-schnuersenkel-shop.de ein globales CDN aufbaut. Wenn man das Risiko minimieren will, kann man a) redundante Datenzentren auch bei einem Anbieter buchen, oder b) einen zweiten CDN mit einbeziehen. Amazon verlangt keinen exklusiv-CDN Vertrag. Und Plattformen lassen sich auch auf mehren Anbietern hosten, ohne ein eigenes CDN Datencenter aufbauen zu müssen. Wenn der Bedarf dafür da ist, wird es auch Dienstleister geben, die über mehre Cloudanbieter gestreute High-Availability Server anbieten, ohne dass Onkel Otto eigene Server im Keller seines Schnürsenkelgeschäfts installieren muss.

Zum zweiten Absatz: wenn sich Seitenbetreiber nicht um die Redundanz der von Ihnen gebuchten Dienstleistungen bemühen, dann ist das schlicht kalkuliertes Risiko, und ein Ausfall ist einfach eine Folge dieser Kosten/Nutzenrechnungen. Und das kann man auch der BBC zumuten. Rechnungen der Art, “wie viel Reserve braucht man wenn man bei einer Ausfallwahrscheinlichkeit von X%, eine Servicequalität von Y% aufrecht erhalten will”, habe ich im 1. Semester ausrechnen müssen, dass ist wahrlich kein Hexenwerk.
Wenn die Mannschaft der Feuerwehr keinen Helm bekommt, dann ist eine Verletzung auch keine Machenschaft des Kapitalismus, sondern eine Folge von unsäglicher Kosten/Risikoabschätzung. Wenn etwas “wirtschaftlich nicht zweckmäßig” ist, dann sind die Kosten des Risikos per Definition geringer. Ansonsten *wäre* es eben wirtschaftlich zweckmässig. Wenn Seitenbetreiber hier auf Risiko setzen, ist das wirklich nicht das Problem der Gesellschaft, der Politik oder der Endnutzer. Genug medienwirksame Augenöffner bezüglich der Risken aus der letzten Zeit hat der Beitrag ja eindrücklich beschrieben.

Ihr Argument wird allerdings gültiger, je weiter weg man vom direkten Impact auf “Webseiten” kommt. Die Redundanzen der grundlegenden Infrastruktur (ich rede nicht vom Webhosting und CDN) sondern von den OSI Schichten 1-3, kosten Geld und ein Ausfall lässt sich nur sehr bedingt einzelnen Inzidenzen zuordnen, bzw. von Privatakteuren stemmen. Und ein Seitenanbieter im Süden Neuseelands ist nun mal nur durch zwei Unterseekabel mit dem Norden (und dieser durch wenige mit dem Rest der Welt) verbunden und hat wenig Wahl- oder Einflussmöglichkeiten.

Die Lösung des Problems? Betreiber müssen sich überlegen welche Cloud/CDN-Servicequalität sie benötigen. Und wenn ein Ausfall teurer ist als eine redundantere Infrastruktur, dann sollte man in diese investieren. Gerade bei gut zuzuordnenden Dienstleistungen auf die Servicequalität und bei leicht wechselbaren Anbietern (es ist ja kein Monopol) ist das durchaus möglich.

Dear Sagepub

You are morons, the “not strong enough” password in question was: (gH{z.,=#OG_Hc%?p!Va/6"D

Worst of all, journals.sagepub.com DOES not accept the same password as study.sagepub.com. It only accepts 20 chars long passwords. 1) Why that, if you are storing my full-length password in cleartext you are doing something wrong! 2) If you only want 20 chars make your webform only accept 20 chars, that saves you and me time.

Warning: DHL Wunschort hats in sich

Ich habe den Fehler begangen DHL die Ablage von Paketen an einem Wunschort zu genehmigen. Obwohl man dort klar angeben kann, wo sich dieser Wunschort befindet, artete das Ganze bei uns oft zu Ostereiersuchen aus: erlaubt war z.B. “Auf der Kellertreppe”. Heraus kam: im Gartenhaus 40m HINTER dem Haus, im Baumhaus der Kinder, unter dem Baumhaus der Kinder, auf der Terasse, in der Garage,… Manchmal werden auch Päckchen in den Häusern mit der selben Hausnummer aber mit “a-g” hintendran abgegeben (ist ja auch fast das Gleiche…)

Jetzt habe ich ein neues Handy bestellt und am 11.7. ein Email von DHL bekommen dass es am “Wunschort” abgelegt sein, bloss… dort war nichts. Und auch an keinem anderen Ort. Und es gab auch keinen Papierschein mit der Ablagebestätigung, gar nichts physisches! Nur ein Email. Wie es aussieht bleibe ich jetzt auf meinem Schaden sitzen.

Jetzt finde ich heraus, dass man mit der Angabe des Wunschortes einen “Ablagevertrag” mit DHL abschliesst der DHL ziemliche Narrenfreiheit lässt. Nichts hingelegt? Aussage gegen Aussage und DHL ist fein raus. Der Versender? Sagt dass es mit Ablagevertrag nichts mehr mit ihm zu tun hat und er fein raus ist, ich solle mich direkt an DHL wenden.

DHL? Hat einen grottenschlechten Kundenservice, der bei einer Beschwerde sagt man würde sich in 1-3 Tagen zurückmelden und von dem man NIE wieder etwas hört.

Kurz, mit Angabe eines Wunschortes geht man ein wahnsinniges juristischen Risiko ein und hat das gesamte Transportrisiko und deppenhafte Falschauslieferungen auf seine Kappe zu nehmen. NIE NIE NIE MACHEN!!!!

Barrierefrei und (kein) Spaß dabei in Hamburg

Derzeit müssen wir den HVV mit einem Rollstuhl benutzen. Statt 1 Std Fahrzeit muss man fast 2 Std bis ins Krankenhaus Altona einplanen und die Fahrt ist die Hölle. Als Gesamtnote gibt es für den HVV per Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen ein klares mangelhaft.

Haltestelle Meiendorfer Weg? Kein Lift, keine Rolltteppe, nur eine normale Treppe. Dabei ist hier das große Albertinenkrankenhaus mit angeschlossenem Seniorenheim.

Umsteigen am Jungfernstieg? Kein Lift! Zweite Option: Umsteigen am Hauptbahnhof? 3 Lifte, ein extraweiter Fussumweg und man muss wissen wo man langlaufen soll, was keineswegs trivial (oder beschildert ist). Bei den ungepflegten, oft siffigen, Liften leuchtet teilweise das Wartungssymbol, sie sind megalangsam und es gibt lange Warteschlangen (15 Minuten vor einem Lift zu warten war nicht ungewöhnlich).
Dritte Option: Umsteigen am Stephansplatz mit seinem neuen Lift (gut!). Bloss fand den meine Frau nicht weil es nur den einen an einem Eingang gibt. Am anderen Eingang auf der Seite Dammtor kein Hinweis auf Existenz oder Ort eines Liftes ist. Nach einem Fussmarsch zum Bahnhof Dammtor prangt an dessen einzigem Lift folgendes Schild:

image

Nicht das einzige Schild seiner Art

und so geht das die ganze Reise weiter. HVV, barrierefrei, kein Spass dabei!

Bitte: Wenn es Lifte gibt, dafür sorgen dass sie sauber sind und funktionieren. Wege beschildern, dass man diese Lifte auch findet. Die vielen wichtigen Stationen die noch gar nicht ausgebaut sind, schneller ausbauen. Momentan darf man jedenfalls in Hamburg keine Kinderwagen, Rollatoren oder schwere Koffer dabei haben wenn man U- oder S-Bahn fahren will.

Non-dolce gusto

In unserem Ferienhaus war eine “Espresso”maschine vom Type Nestlé Dolce Gusto. Also haben wir uns einige der grossen Plastikkapseln besorgt (Grande, Espresso, Café au lait). Die Maschine selber war von Krups. Der erste Eindruck unseres ersten Café au lait: Brühe des Grauens!!!

Non-dolce gusto

Ehrlich, Filterkaffee von Dunkin Donuts schmeckt besser, und das ist der einzige Kaffee den ich bisher nicht trinken konnte. Ein kurzer Blick auf die Zutatenliste zeigt

Nearly as good as Dunkin Donut's

Vollmilchpulver mit löslichem Kaffe befindet sich in den klobigen Plastikkapselnmit Plastikfoliendeckel, die beim Brühen unangenehm weich und labberig werden (was da wohl sonst noch so rauskommt?). Wenn ich Pulverkaffee trinken will, dann brauche ich keine Espressomaschine. Und es gibt Fertigcappucchinopulver das gar nicht mal übel schmeckt, dieses war deutlich drei Klassen schlechter als der Fertigcappucchino von Aldi.

Als nächstes ein Test von Grande und Espresso, es handelt sich hier immerhin NICHT um löslichen Kaffee, aber puuuh. Grande schmeckt widerlich, lediglich Espresso ist trinkbar, allerdings schmecken die Espressosticks von Nestlé besser und kosten ähnlich viel (16 Portionen für 5€ sind jetzt kein Schnäppchen).

DAS von der Firma die Nespresso macht? Die Kapseln die auf Amazon durchaus durchweg gute Bewertungen erfahren? Ich weiss nicht ob ich an mir und meinem Geschmack zweifeln soll, oder ob das System ganz grosser Mist ist.

P.S. ein Test aus einer anderen Packung schmeckte genauso widerlich, wir scheinen also nicht einfach eine schlechte Packung erwischt zu haben.

Mein letztes Amazonreview

Mein letztes Amazonreview wurde abgelehnt, es entspricht nicht den Amazon Guidelines. Ist es nicht ok wenn man zum Datenkabels für eine Sony-kamera von einem 3.Hersteller schreibt?:

Funktioniert einwandfrei
 
Auch wenn nicht vom Originalhersteller Sony, so funktioniert das Kabel hier tipp topp; Lieferzeit war akzeptabel. Warum sind Original Ersatzteile dermassen überteuert?

Wenn Amazon meine Urteile nicht haben will, werde ich meine Meinung ab sofort eben für mich behalten.

Kundenzentren in Hamburg

Sorry liebes Hamburg, aber so geht das gar nicht. Heute am 2.3.2016 einen Termin für die Verlängerung eines Kinderausweises: der nächste Termin ist am 29.4.2016, wenn ich nach Billstedt fahre kriege ich sogar noch den 22.4. Das Problem: bis dahin ist der Kinderausweis aber abgelaufen und kann nicht mehr verlängert werden.

Im Kundenzentrum Walddörfer wird man ohne Termin gleich wieder heimgeschickt. Und im Sommer wird es “wegen erhöhten Andranges” gleich ganz geschlossen (damit die Mitarbeiter irgendwo in der Stadt den Andrang bewältigen können.

Das gleiche letztes Jahr als unser chinesisches Au-Pair ankam: Es muss innerhalb zwei Wochen gemeldet sein, allerdings ist der nächste Termin erst nach 2 Monaten möglich. Übringens, ohne Anmeldung geht kein Bankkonto, und auch sonst gar nichts. Das zwingt ja in die Illegalität!

Der Hammer war der Versuch einen Reisepass im Herbst letzten Jahres zu verlängern: Fast 3 Monate Wartefrist für einen Termin (plus dann die Wartezeit auf den Pass).

Das Abendblatt testete in 2011 und fand eine Wartezeit von 10 Minuten. Die Welt schrieb im April 2015, dass man im Durchschnitt 14,5 Tage auf seinen Termin warten müsse. Davon würde ich träumen, denn am 2.3. zeigt das Online-Buchungstool nicht einmal mehr den März an, d.h. die nächsten 4 Wochen sind hoffnungslos. Das Bürgertelefon (040-115) kam nach einer Suche über alle Kundenzentren Hamburgs übrigens zum gleichen Schluß.. Vielleicht war die Reduktion der Angesteltten von 230 (in 2010) auf 200 doch keine so gute Idee.

Liebe Hamburger, so kann man seine Bewohner nicht behandeln, auf der einen Seite Anmeldefristen von 2 Wochen, auf der anderen Seite Wartezeiten von bis zu 3 Monaten.

Hamburger Service Qualität – 3 Geschichten

Herr Scholz ist vielleicht zufrieden mit Hamburger Service-qualität. Ich bin es nicht. 3 Erlebnisse:

Antrag auf Baumfällgenehmigung

Abgeschickt im November 2014. Nachgefragt im Januar 2015 (Aktennummer genannt bekommen). Besuch eines Richters des Bezirksamtes Wandsbek im Juni 2015. Mündliche Zusage der Fällgenehmigung. Aktueller Stand Juli 2015: Bisher noch nichts Schriftliches erhalten. Wenn diese Tanne unseren Nachbarn aufs Dach fällt ist die Stadt dran.

Beantragung eines neuen Reisepasses

Das Bürgeramt “Walddörfer” nimmt Anträge für neue Reisepässe NUR mit vorigem Termin an (übers Internet buchbar). Im Juni 2015 versucht einen Termin zu bekommen, da der Pass im September abläuft. FÜR DAS GESAMTE RESTLICHE JAHR GAB ES KEINEN TERMIN MEHR! Nicht gelogen! Ausserdem macht das Bürgeramt im Sommer 6 Wochen zu. Die Begründung auf unsere Nachfrage: Wegen erhöhtem Andrang in dieser Zeit macht unser Bürgeramt zu weil die Angestellten in die zentralere Bürgerämter versetzt werden. Keinen Termin für einen Reisepassantrag in den nächsten 7 Monaten! ECHT??

Integrationsamt

Das ist überhaupt die härteste Geschichte. Muss aber noch geschrieben werden…

Anfang April einen Antrag auf Verlängerung der Integratinsförderung gestellt. Fast einen Monat später eine Eingangsbestätigung bekommen. (Ich kriegs nicht mehr zusammen, aber es war unschön glaubt es mir…)

Sicher mit der Bahn (-webseite)

Gerade wollte ich mir eine Fahrkarte mit der Bahn kaufen, da stoppt der Browser auf einmal mit der Fehlermeldung “ssl_error_no_cypher_overlap”. Huh? Ein Test der Verschlüsselung der Bahnwebseite ergibt, dass diese ausschliesslich die veraltete Verschlüsselungstechnologie TLS 1.0 und nicht die neueren Versionen 1.1 (eingeführt in 2006), oder 1.2 (eingeführt in 2008) unterstützt. Ausserdem unterstützt sie nur die veralteten (und unsicheren) Verschlüsselungen auf RC4-Basis. Es ist empfohlen diese unsicheren Verschlüsselungen abzuschalten (der neueste Firefox hat die Unterstützung dafür aufgegeben).

Bahn ein sicheres Verkehrsmittel? Die Züge vielleicht. Aber nicht im Internet, da hat sie den Zug abfahren lassen!

UPDATE: Fantastische Antwort der Bahn auf einen ähnlichen Tweet: “Benutzen Sie doch einen anderen Browser”. Das ist wie wenn der Vermieter kein Schloß in die Wohnung einbauen will und statt dessen vorschlägt dass man ja einfach einen Holzkeil von außen unter die Tür schieben könnte.